Kleine Gruppen
Zwölf Matten sind für uns schon voll. So sehen wir, ob dein Knie nachgibt, und du hörst die Anweisung, ohne zu raten. Abends bleibt oft eine Matte frei, und das ist uns lieber als ein vollgestopfter Raum.
Bei Fenelio arbeiten wir nicht mit großen Hallen und anonymen Reihen. Der Raum an der Dresdener Straße ist überschaubar, die Gruppen bleiben klein, und nach ein paar Minuten merkst du, dass hier niemand eine Show abzieht. Wir unterrichten so, wie wir selbst üben würden: mit klarer Sprache, ohne esoterischen Nebel und ohne den Druck, irgendetwas Besonderes hinlegen zu müssen. Du kannst steif sein, unruhig, müde oder einfach nur neugierig. Das Studio liegt mitten in Kreuzberg, aber innen ist es leise. Die Matten haben Abstand, die Stunden beginnen pünktlich, und nach dem Schlussgruß bleibt Zeit, Wasser zu trinken und nicht sofort aufs Handy zu schauen. Genau das halten wir für eine Stärke – keine große Behauptung, sondern Alltag, den du spüren kannst.
Zwölf Matten sind für uns schon voll. So sehen wir, ob dein Knie nachgibt, und du hörst die Anweisung, ohne zu raten. Abends bleibt oft eine Matte frei, und das ist uns lieber als ein vollgestopfter Raum.
Holz, gedämpftes Licht, keine Spiegelwand, die dich bewertet. Du übst mit dir, nicht mit einem Abbild. Die Straße bleibt draußen, auch wenn Kreuzberg nie ganz verstummt.
Jede Stunde hat einen roten Faden: Atem, Stand, Bewegung, Pause. Du gehst mit einem Gefühl raus, nicht mit einem Puzzle aus halb erklärten Flows, die niemand zu Ende bringt.
Die Lehrerinnen bleiben. Du musst nicht jede Woche neu erklären, dass die Schulter zickt oder der Rücken nach Büro schreit. Vertretung gibt es, aber der Ton im Raum bleibt derselbe.
Die meisten Menschen kommen zu uns, weil sie irgendwo gelesen haben, Yoga helfe gegen Stress, und dann stehen sie im Türrahmen und wissen nicht, welchen Kurs sie nehmen sollen. Deshalb halten wir das Angebot bewusst schmal. Hatha, wenn du Struktur brauchst. Vinyasa, wenn du dich bewegen willst, ohne ins Fitnessstudio zu kippen. Yin, wenn der Körper nach langem Sitzen endlich nachgeben darf. Pranayama und Meditation, wenn der Kopf lauter ist als die Gelenke. Und Privatstunden, wenn du in der Gruppe nicht ankommen kannst oder eine Verletzung mitbringst, die eine eigene Spur braucht. Alle fünf Formate laufen im selben Raum, mit denselben Matten und derselben Idee: Du sollst nach sechs, sieben Mal merken, dass du anders atmest, nicht dass du ein Zertifikat gesammelt hast. Die Fotos unten zeigen den jeweiligen Kurs, so wie er bei uns aussieht – kein Stockmotiv aus einer Wüste, sondern der Alltag an der Dresdener Straße. Wenn du unsicher bist, schreib uns einfach, bevor du buchst. Wir sagen dir ehrlich, ob Hatha oder Yin für deinen Start sinnvoller ist, und schieben dich nicht in den teuersten Slot. Eine Probestunde kostet 14 Euro, danach bleibst du bei den normalen Preisen. Rabatte über 25 Prozent gibt es bei uns nicht, weil wir die Stunden nicht mit Dumping füllen wollen. Lieber weniger Plätze und eine Stunde, in der noch Luft im Raum ist. Preise und Garantien stehen unter Leistungen, hier reicht der Überblick, damit du weißt, wohin der Button springt.
Fenelio gibt es in dieser Form seit 2018. Tabea Kornfeld hat damals in einer Hinterhofwohnung mit sechs Matten angefangen, weil sie selbst keinen Kurs gefunden hat, in dem sie nach einem langen Tag im Verlag nicht überfordert wurde. 2021 sind wir in die Dresdener Straße 38a gezogen, Erdgeschoss, hohe Fenster zur Straße, aber Vorhänge, die das Licht weich machen. Seit 2026 unterrichten sechs Lehrerinnen fest, dazu zwei Vertretungen in der Ferienzeit. Pro Woche stehen zwölf offene Stunden im Plan, plus Privattermine am späten Nachmittag. Rund 340 Menschen kommen regelmäßig, die meisten ein- bis zweimal die Woche, ein kleiner Teil nur in intensiven Phasen wie nach einer Verletzung oder in einem Umzugsjahr. Das sind keine Fantasiezahlen an einer Tafel, die sich hochzählt, während du scrollst. Es sind die Plätze, die wir in den Listen sehen, wenn wir den Monat abschließen. Was uns wichtiger ist: Die Absagequote liegt niedrig, weil die Gruppen nicht überbucht werden. Wer einen Platz hat, hat ihn. Wer auf der Nachrückliste steht, bekommt eine Nachricht, sobald jemand krankheitsbedingt absagt. Im Schnitt bleiben Gäste etwas über zwei Jahre, viele länger. Manche machen Pause, wenn ein Kind kommt oder ein Job nach Hamburg zieht, und tauchen später wieder auf. Das Studio hat keine Filialen und auch keine App, die dich mit Streaks füttert. Du buchst, du kommst, du übst. Die Zahlen unten sind der nüchterne Rand dieser Geschichte – nützlich, wenn du einschätzen willst, wie groß der Laden wirklich ist, bevor du das erste Mal die Klingel drückst.
Eine Buchung bei uns ist unspektakulär, und genau so soll es sein. Du sagst uns, welchen Kurs du willst, wann du ungefähr Zeit hast und ob du zum ersten Mal kommst oder schon eine 10er-Karte hast. Wir prüfen den Plan und schreiben zurück, welcher Termin noch Luft hat. Anfängerinnen und Anfänger dürfen Hatha und Yin ohne Vorkenntnisse nehmen. Vinyasa empfehlen wir, wenn du schon ein paar Sonnengrüße kennst oder bereit bist, in den ersten Stunden eher zu beobachten als mitzurennen. Privatstunden vergeben wir in 60-Minuten-Blöcken, meist Dienstag bis Donnerstag nach 16 Uhr und Samstag vormittag. Sonntag bleibt der Raum oft für die offene Meditation. Bitte schreib uns eine erreichbare Nummer, weil wir bei kurzfristigen Absagen anrufen und nicht nur eine Mail in den Spam schicken wollen. Stornieren kannst du bis 12 Stunden vorher ohne Abzug, danach gilt die Stunde als genommen – das klingt streng, hält aber die Gruppen klein und fair. Bezahlen kannst du bar im Studio, per Überweisung oder mit Karte. Gutscheine aus dem Bonusprogramm verrechnen wir direkt, du musst nichts ausdrucken. Wenn ein Feld rot wird oder die Nachricht nicht durchgeht, prüf bitte Mailadresse und Pflichtfelder. Bei Erfolg siehst du eine grüne Bestätigung auf dieser Seite, kein extra Fenster. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags, oft schneller am Vormittag. Und falls du nur eine Frage hast und noch nicht buchen willst: Schreib das ruhig ins Nachrichtenfeld. Wir drängen niemanden in einen Vertrag. Eine 10er-Karte läuft acht Monate, das Jahresabo zwölf Monate ab Kaufdatum. Mehr Regeln stehen auf der Leistungsseite, damit du hier nicht schon einen Roman liest, bevor du überhaupt deinen Namen eintippst.
Bevor du uns schreibst, lohnt ein Blick in die Antworten unten. Die meisten Unsicherheiten drehen sich um den ersten Besuch, um Matten, ums Bezahlen und um die Frage, ob man „fit genug“ sein muss. Spoiler: musst du nicht. Wir haben die Texte länger gehalten, weil kurze FAQs oft so tun, als wäre alles in einem Satz erledigt, und dann stehst du trotzdem mit Schuhen in der Hand im Flur. Nimm dir zwei Minuten. Wenn danach noch etwas offen ist, nimm das Formular oder ruf an.
Matte, Decke und Blöcke liegen im Studio. Wenn du eine eigene Matte magst, bring sie mit, das ist uns egal. Bitte komm in Kleidung, in der du dich bücken kannst, und barfuß oder mit rutschfesten Socken. Parfum lassen wir draußen, der Raum ist klein und ein paar Menschen reagieren empfindlich. Wasserflasche ja, große Mahlzeit direkt vorher eher nicht. Wer zum ersten Mal kommt, sollte zehn Minuten früher da sein, dann zeigen wir dir den Garderobenstall und wo die Toilette ist, ohne dass die Stunde schon läuft.
Ja. Hatha und Yin sind dafür da. Wir bauen Varianten ein, und niemand wird in der Mitte des Raums vorgeführt. Wenn eine Position nicht geht, sag Bescheid oder bleib in der Vorstufe. Yoga bei uns ist keine Prüfung. Nach ein paar Wochen merkst du eher, dass der Nacken weniger brennt, als dass du plötzlich die Handflächen am Boden hast. Das reicht.
Für Abendkurse unter der Woche reichen oft zwei, drei Tage. Samstagvormittag und der Dienstag-Hatha sind früher voll. Privatstunden gern eine Woche vorher anfragen. 10er-Karten gelten acht Monate, du musst also nicht jede Woche kommen, damit nichts verfällt. Wenn du länger ausfällst, schreib uns, wir finden meist eine Lösung, ohne dass du die Karte verlierst.
Die Dresdener Straße ist Stadt, kein Parkhaus. Wer mit dem Rad kommt, stellt es im Hof ab. U-Bahn Kottbusser Tor und U1/U8 sind zu Fuß in wenigen Minuten da, mehrere Buslinien halten in der Nähe. Auto nur, wenn du wirklich musst, und dann mit Zeit für den Parkplatzsuchkreis. Nach den Abendstunden ist die Straße noch belebt, du gehst nicht durch einen leeren Hinterhof.